Die AG JLC Berlin zur Betriebsbesichtigung bei Freiberger

Bei unserer Exkursion zur Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktions- und Vertriebs KG, einem der führenden Unternehmen für Tiefkühl-Pizza in Europa, wurden wir sehr herzlich empfangen. Auf einleitende Worte über die Unternehmensstruktur und den Industriezweig durch Herrn Dr. Sommer, dem Leiter des Qualitätsmanagements, folgte eine Besichtigung der Produktionsstätte. Dabei konnten wir die Herstellung von Tiefkühlpizza und -pastagerichten, unter Erklärungen durch leitende QS-Mitarbeiter, beobachten. Oberste Priorität für das Unternehmen hat dabei die Sicherheit der Produkte, die über die gesamte Lieferkette, u.a. durch das HACCP-Konzept und definierte, durch Qualitätssicherung begleitete Prozesse, gewährleistet wird. Neben der Beantwortung unserer zahlreichen Fragen haben wir einen genaueren Einblick in das Unternehmen bekommen und konnten im Anschluss auch einige der Produkte verkosten, die bei uns sehr gut ankamen. 
Die AG JLC Berlin bedankt sich herzlich bei der Freiberger Lebensmittel GmbH & Co Produktions- und Vertriebs KG für die interessante und informative Besichtigung.
 

 

Wasserwerksführung der AG Würzburg

Am 08. Juni 2017 hatten wir interessierte Studierende aus dem 2. Bachelorsemester und AG-Mitglieder zu einer Führung durch das Spitzenlastwasserwerk Mergentheimer Straße in Würzburg eingeladen. Der dort tätige Diplom-Ingenieur Herr Schils erklärte uns durch seine hervorragenden Erläuterungen den Aufbau und die Funktionsweise der Trinkwasseraufbereitung. Diese setzt sich im nah am Main gelegenen Wasserwerk aus der Mainwasser- und der Bodenfiltrataufbereitung zusammen. Darüber hinaus hatten wir die seltene Möglichkeit, hinter die Mauern des Gebäudes zu blicken. Herr Schils führte uns vorbei an den einzelnen Reinigungsstufen (Flockung, Sedimentation, Filtration), zeigte uns das ins Netz eingespeiste Trinkwasser und ließ uns sogar die Steuerung betrachten. Keine Frage ist unbeantwortet geblieben und jetzt wissen wir genau, welchen Weg das Trinkwasser hinter sich hat, bis es bei uns aus der Leitung fließt. Wir möchten uns recht herzlich bedanken bei den Helfern, die diese Exkursion erst möglich gemacht haben, und besonders bei Herrn Schils für sein Engagement und die Zeit, die er sich für uns genommen hat.

Exkursion der AG JLC Bonn zu Rabenhorst in Unkel

Am 20. April 2017 machten sich elf Mitglieder der AG JLC Bonn auf nach Unkel zur Werksbesichtigung von Rabenhorst.

Freundlich wurden wir von Herrn Wolfgang Walter und Johanna Rose, die als Lebensmittelchemikerin in der QS tätig ist, empfangen. Wir wurden  zunächst mit roten Haarnetzen und weißen Kitteln, passend in den Rabenhorst-Farben, ausgestattet.

Die Führung begann draußen, bei der Anlieferung und Lagerung des Obstes. Anschließend betraten wir das Werk und wurden durch die verschiedenen Räumlichkeiten geführt. Neben den Lagerräumen,  Herstellungsräumen und der letztendlichen Abfüllung und Etikettierung,  bekamen wir Dank Frau Rose noch einen Einblick in die Labore und die Arbeit der Lebensmittelchemiker in dem Betrieb.

Bei einer umfangreichen Verkostung der Direktsäfte, bekamen wir  deren Beschreibungen und Benennungen unter Berücksichtigung der rechtlichen Aspekte erläutert.

Neben interessanten geschichtlichen und betrieblichen Informationen von Herrn Walter, bekamen wir durch Frau Rose lebensmittelchemische und –technische Einblicke in die qualitativ hochwertige Saftherstellung bei Rabenhorst. Insgesamt war die Exkursion für uns ein sehr informatives und schmackhaftes Erlebnis, wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten von Rabenhorst!

Weitere News

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Am 12.04.2017 veranstaltete die AG JLC Kaiserslautern einen Workshop rund um das Thema „Bewerbung für LebensmittelchemikerInnen“ mit Jochen Riehle als Referenten.
 
Im Rahmen dieser Veranstaltung bekamen die 20 interessierten Teilnehmer viele Tipps und Tricks, um sich auf die spätere Jobsuche vorzubereiten. Neben gängigen Bewerbungsaspekten und Prinzipien zur Selbstreflektion wurde auf individuelle Wünsche eingegangen, stetig begleitet von einer regen Diskussionsrunde.
 
Anschließend wurde der lehrreiche Tag mit einem Abendessen in geselliger Runde beendet.
 
Die AG bedankt sich nochmals herzlichst bei Jochen Riehle für den spannenden und informativen Workshop!

 

Ob die Musikveranstaltung „Das Fest“, die Schlosslichtspiele oder sportliche Veranstaltungen, in Karlsruhe ist immer einer dabei: Die Privatbrauerei Hoepfner. Ein guter Grund für die AG JLC Karlsruhe die 1896 erbaute Hoepfner-Burg zu besuchen. Zusammen mit 25 Bachelor- und Masterstudenten haben wir neben dem Sudhaus auch die Abfüllanlage und den Gärkeller besichtigt. Der offene Gärkeller bei Hoepfner ist eine Seltenheit in Deutschland. In den meisten anderen Brauereien wird die Mischung aus Wasser, Hopfen und Malz in geschlossenen Tanks durch Hefe zu Bier vergoren. Dies macht wohl den besonderen Unterschied, denn Hoepfner gewann den „World Beer Award 2016“ für das weltbeste Hefe-Weizen. Nach der kurzweiligen Führung ging es zur Verkostung. Die Auswahl mit 17 verschiedenen Bieren machte es schwierig zu entscheiden, was alles probiert werden soll. Bei einer frischen Brezel haben wir uns dann semesterübergreifend über die nächsten Veranstaltungen und das Studium ausgetauscht. So ließen wir die Exkursion „himmlisch herb“ ausklingen. 
Wir bedanken uns bei dem Team der Privatbrauerei Hoepfner für die informative Führung und den schönen Nachmittag.
 

 

Unter der Leitung von Thomas Heymann haben wir mit 9 Studenten/AG JLC Mitgliedern/… am Samstag, den 29.04.2017, ein sechsstündiges Führungskräfte-Seminar in Anlehnung an Sebastian Körbers Coaching-Seminare veranstaltet. Inhalt des Seminars war vor Allem der Umgang mit Mitarbeitern und das souveräne, durchsetzungsfähige und freundliche Auftreten als Führungskraft. In Rollenspielen und Selbsteinschätzungstests konnten wir unsere Stärken und Schwächen herausfinden und uns unseren Ängsten stellen. Das anschließende Feedback für jeden Einzelnen von uns war auf jeden Fall/sehr erkenntnisreich. 
Wir danken Thomas für seine Bereitschaft uns an einem Samstag ein Seminar zu halten und für seine Offenheit uns gegenüber. 

 

Ihr denkt, als Lebensmittelchemiker steht man immer 24/7 alleine im Labor? Falsch gedacht: Wir sind selten alleine, und manchmal sitzen wir auch nur davor! So zuletzt geschehen in Münster, wo die AG vor Ort ihre Kollegen aus Bonn und Wuppertal am Vorabend der Regionalverbandstagung zum Angrillen eingeladen hatte. Während der Grill angefeuert wurde, führten die Ortsansässigen ihre Gäste durch das Institut und erzählten über Ausbildung und Forschung am Standort Münster. Es folgte ein gemütlicher Abend, aus dem sicherlich weitere gemeinsame Aktionen der AGs in NRW hervor gehen werden. 


„Start Ups und Unternehmensgründungen – Ideen und ihre Umsetzungen“, so lautete das Thema des Workshops, den die AG JLC im Rahmen der Regionalverbandstagung Nordrhein-Westfalen in Münster veranstaltete. Was braucht es, um sich in der Lebensmittelbranche selbstständig zu machen? Kann man das auch als Lebensmittelchemiker? Und lohnt es sich überhaupt, bei einem scheinbar gesättigten Markt? Um diese und noch viele weitere Fragen zu klären, waren einige junge Unternehmen eingeladen, uns ihre Geschichten zu erzählen. Dr. Patrick Krell, Mitbegründer von LIWO, Andy Schezkin von HELDwach, Benjamin Heeke und Jonathan Mache, die Köpfe hinter liba kola und Lukas Kolarczyk, der Initiator von My Sushiparty, erzählten von ihren Erfahrungen vor, während und nach der Neugründung ihres Unternehmens. Wir erfuhren, welche Partner und Kontakte es braucht, wie Pläne und Zufälle miteinander einher gehen und dass Stolpersteine und Streitigkeiten, aber auch überraschende Freundschaftsdienste dazu gehören. Dabei sind eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich „Lebensmittel“ keine notwendige Bedingung für einen Erfolg in der Lebensmittelbranche, das Fachwissen sollte aber irgendwann dazu geholt werden. Nach der offenen Diskussion in der lockeren Atmosphäre des Workshops boten sich während der Verkostung der Marktneuheiten weitere spannende Gespräche. Und vielleicht haben sich auch ein paar werdende Lebensmittelchemiker inspirieren lassen, ihre Idee nach dem Motto „müsste man echt mal machen“, umzusetzen. Das know-how zum Thema ‚Lebensmittel‘ wäre auf jeden Fall schon mit im Boot.

Die Arbeitstagungen der Regionalverbände sind gute Gelegenheiten für Studenten aller Semester, an wissenschaftlichen Tagungen teilzunehmen und Erfahrungen zu sammeln. In Münster wurde unter anderem berichtet, was passiert, wenn man Kühe mit Hanf füttert und wie man Apfelverzehr im Urin nachweist. Außerdem wurden interessante Vorträge zum Thema Nanomaterialien geboten und es entwickelten sich lebehafte Diskussionen rund um die Praxis der MOSH und MOAH Bestimmung in verschiedenen Produkten.

 

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der AG Junge LebensmittelchemikerInnen (AG JLC) trafen sich am 11. September 2016, am Vorabend des Deutschen Lebensmittelchemikertages, rund 120 Gäste im Hacker-Pschorr-Bräuhaus im Herzen Münchens, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

Nach einem Sektempfang im Biergarten des Bräuhauses eröffneten die amtierenden Bundessprecher der AG JLC, Marie Matissek und Benedikt Bächler, mit einer Begrüßung das umfangreiche Abendprogramm. Als Gründungsmitglied und erster Obmann der AG JLC gab Dr. Jörg Häseler im Anschluss seine Sichtweise zu den Entwicklungen der AG JLC wieder und unterhielt dabei mit zahlreichen Anekdoten und Geschichten aus der Gründungszeit der AG. Hieran anknüpfen konnte der langjährige Freund und Förderer der AG JLC, Dr. Gunther Fricke. Er fokussierte sich in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit des Zusammenschlusses junger Wissenschaftler und Forscher zum gemeinsamen Engagement einerseits und die unbedingte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses andererseits. Frau Prof. Monika Pischetsrieder lobte abschließend als Vorsitzende der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG) die fruchtbare Zusammenarbeit mit der AG JLC in der Vergangenheit und gab einen wohlwollenden Ausblick in die Zukunft.

Das festliche Programm wurde musikalisch von der „Honest Talk Band“, optisch von Foto-Strecken auf Leinwand und außerdem einer Fotobox im Stile der Lebensmittelchemie umrahmt. Nach einem üppigen bayrischen Buffet stand dem generationsübergreifenden, regen Austausch nichts mehr im Wege. Im Laufe eines sehr gelungenen Abends konnten alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue Kontakte geknüpft werden. Zu guter Letzt blieben viele schöne Erinnerungen und ein Toast auf 20 weitere erfolgreiche Jahre der AG JLC.

Die Jungen LebensmittelchemikerInnen möchten sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Beteiligten – Organisatoren, Helfern, Gästen, Förderern und Sponsoren – bedanken, die diesen Abend erst ermöglicht haben.

 

Am 25. Januar veranstaltete die AG JLC Stuttgart, wie bereits im Jahr 2016, in Zusammenarbeit mit dem JCF Stuttgart einen Themenabend zur Molekularküche. Ganz unter dem Motto Fasching durften sich 30 Studierende und Universitätsmitarbeiter der Universität Stuttgart und Hohenheim über ein leckeres 5-Gänge-Menü auf Basis der Molekularen Küche freuen. Dabei wurde zu jedem Gang der passende wissenschaftliche Hintergrund geliefert. Als Aperitif gab es einen leuchtenden Cocktail, als Vorspeise einen süßen Burger gefolgt von Spätzle mit Soß, Tequila aus der Orange und einem Milchquader mit Kaffeedrops. Den krönenden Abschluss bildete das vom JCF zubereitete Dessert „Gefrorenes aus dem Stickstoffkessel“. Was wir uns wohl als nächstes Menü ausdenken werden? Lasst euch überraschen!

 

Von 16.-17.12.2016 freute sich die AG JLC am Standort Dresden über den Besuch der „Nachbarn“ aus Berlin.

Passend zur Vorweihnachtszeit starteten wir am Freitagabend mit einer Weihnachtsmarkttour von der Dresdner Neustadt bis zum Striezelmarkt. Unsere Gruppe bestand aus 5 Berlinern und 10 Dresdnern. Nach dem Verzehr von Back- und Wurstwaren sowie diversen Heißgetränken suchten wir uns ein Plätzchen im Warmen, lernten uns in entspannter Atmosphäre weiter kennen und tauschten uns über die Besonderheiten an unseren Uni-Standorten aus.

Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Waffel-Brunch und anschließender Führung durch die Lebensmittelchemie-Labore der TU Dresden. Während unserer Gespräche über AG-Treffen und einige organisatorische Dinge erfuhren wir, dass den Berlinern (davon bereits alle DiplomandInnen) derzeit der „AG-Nachwuchs“ fehlt.

Das finden wir sehr schade, denn gerne möchten wir Dresdner auch weiterhin den Kontakt mit der Berliner AG halten und freuen uns bereits jetzt auf weitere Zusammenkünfte.

Wir bedanken uns bei den Berlinern für das tolle Wochenende, freuen uns auf ein Wiedersehen (das nächste Mal in Berlin?) und drücken die Daumen für die Neumitglieder-Suche!

 

Von 09. bis 11.12.2016 lud die AG Gießen zum Zwischentreffen ein. Der Aufforderung sind 13 AG’ler aus den Standorten München, Kaiserslautern, Dresden und Braunschweig, sowie drei externe AG-Mitglieder gefolgt. Nachdem am Abend alle wohlbehalten in Gießen eingetroffen sind, ließen wir den Freitag entspannt auf dem Weihnachtsmarkt ausklingen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Sensorik und der Technologie: da sich drei unserer Gießener mittlerweile unter die Hobbybrauer gemischt haben, wurde am Samstag Bier der Eigenmarke „Red Squirrel“ gebraut. Vom Schroten des Malzes, bis kurz vor Zugabe der Hefe konnten wir alles live mitverfolgen. Neben dem praktischen Teil wurde auch die Theorie des Bierbrauens zum besseren Verständnis durch einen kurzweiligen Vortrag ergänzt, der außerdem das eine oder andere kleine Biertasting umfasste. Da am Gießener Institut viel Aromaforschung betrieben wird, hatten die AG‘ler auch die Möglichkeit sich von den Gastgebern in die Welt der GC-Olfaktometrie einführen zu lassen. Mit einem vorbereiteten Aromamix durfte jeder einmal seine Nase am GC-O testen. Den doch sehr anstrengenden und langen Tag ließen wir dann bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Das schöne Wochenende wurde am Sonntagmorgen mit einem gemeinsamen Frühstück abgerundet, bevor sich die einzelnen Standorte wieder auf den Heimweg machten.

Die AG Gießen bedankt sich bei allen Gästen für das tolle und lustige Wochenende! Wir hoffen, dass euch das Bier geschmeckt hat und wir euer Wissen rund um das Bier noch ein wenig erweitern konnten!

 

Am 16. Dezember 2016 machte sich eine kleine Gruppe aus Stuttgarter Studenten und Doktoranden auf den Weg nach Würzburg, um die dortigen LMCler zu treffen. Bei einem Gang über den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt wurde sich viel über das Studium und das Alltagsleben in den beiden verschiedenen Städten ausgetauscht. Auch über die kulturellen Eigenarten der Schwaben bzw. Franken wurde erzählt und gelacht. Am nächsten Tag konnten bei einer Führung durch den Würzburger Hofkeller, der sich im Gewölbe unter der Residenz befindet, die riesigen Weinfässer bestaunt und ein Würzburger Wein verkostet werden. Zum Abschluss des Treffens gab es beim gemütlichen Mittagessen noch einmal viel Gelegenheit für Gespräche, bevor die Stuttgarter wieder den Heimweg antraten.
 

 

Am 21.11.2016 veranstaltete die AG JLC München eine Exkursion ins schöne Allgäu zum Nestlé-Werk in Biessenhofen mit 21 Teilnehmern aus dem 5. Semester Bachelor.

Nach einem kurzen Fußmarsch vom Bahnhof Biessenhofen war das Werk schnell erreicht. Zu Beginn wurde ein kurzer Image-Film gezeigt, bevor mit der Vorstellung des Betriebs durch Frau Schwarz begonnen wurde - mit besonderem Bezug auf die Herstellung der HA-Babynahrung (Hypoallergene-). Die HA-Babynahrung entwickelte sich aus dem sog. Kindermehl, welches Heinrich Nestlé zur Versorgung von Säuglingen, die nicht gestillt werden konnten, entwickelte. Ein weiteres Thema der kurzweiligen Firmenpräsentation war die vor einigen Jahren gestartete Q4-Initiative, welche die Grundlage für das Qualitätskonzept von Nestlé in Hinblick auf Ernährung, Sicherheit, Umwelt und Gesellschaft bildet.

Im Anschluss erfolgte eine Werksführung, wobei von der Hydrolyse des Molkenproteins bis hin zur fertigen Dose jeder Schritt beobachtet werden konnte und somit ein Einblick in die Produktion ebenjener HA-Produkte ermöglicht wurde. Ebenso konnte die neue Produktionsstätte für Plastikflaschen besichtigt werden und es wurden Ausblicke in die künftigen Veränderungen am Werk Biessenhofen gegeben. Danach wurden die Teilnehmer in die betriebseigene Kantine zum Mittagessen eingeladen.

Anschließend an das Mittagessen gab es noch eine Verkostung der hauseigenen Nestlé-HA-Babynahrung im Vergleich zu einem Mitbewerber, sowie eine ausführliche Fragerunde, bei der uns der stellvertretende Personalleiter des Werks Rede und Antwort stand. Hier konnten die Studenten sämtliche Fragen zu Einstieg und Karriere bei Nestlé loswerden und erhielten generelle Bewerbungstipps, bevor die Heimreise per Bahn angetreten wurde.

Die AG München bedankt sich recht herzlich bei den Mitarbeiten von Nestlé für die informationsreiche und amüsante Führung und freut sich auf eine Wiederholung!

 

Am 3. November öffnete die WWU Münster wie jedes Jahr für interessierte Schüler ihre Tore. Mit dabei beim Hochschultag war auch das Institut für Lebensmittelchemie. Für die Wissenshungrigen wurden Inhalte und Ziele des Lebensmittelchemiestudiums in einem kurzen Vortrag vorgestellt und eine Führung durch das Institut mit anschließendem „Meet and Greet“ mit Studenten und Doktoranden angeboten. Um den Appetit der auf den Geschmack gekommenen Schüler zu stillen, konnte das leckere Schoko-Eis, das als Höhepunkt vor den Augen der Schüler nach altbewährtem Rezept und unter Zugabe von flüssigem Stickstoff von der AG JLC hergestellt wurde, verkostet werden.

 

 

Am 28. Oktober 2016 waren die AG JLC Würzburg und LMC-Studierende des 5. und 6. Semesters der Uni Würzburg  zu einer Betriebsführung bei der Südzucker AG in Ochsenfurt eingeladen. Um das im Studium gelernte Wissen über die Zuckergewinnung zu vertiefen wurde der Weg von der Anlieferung der Zuckerrüben bis zum fertigen Produkt, der Raffinade, von den rund 15 TeilnehmerInnen aufmerksam verfolgt. Zum Abschluss bekam jeder ein Päckchen Glückszucker geschenkt – eines der Hauptprodukte des Werkes in Ochsenfurt.

 

Die AG Würzburg bedankt sich recht herzlich bei den MitarbeiterInnen der Südzucker AG für die informationsreiche Führung und freut sich auf eine Wiederholung!

 

 

Am 27.10.2016 veranstaltete die AG JLC Stuttgart eine Exkursion zu SPEICK Naturkosmetik in Leinfelden-Echterdingen. Wir konnten 26 StudentInnen aus insgesamt drei Jahrgängen dafür begeistern. Als angehende LebensmittelchemikerInnen durften wir einen interessanten Einblick in die Labortätigkeiten im Kosmetikbereich gewinnen und bei diversen Duftproben unsere sensorischen Fähigkeiten testen. Im Anschluss wurden uns außerdem die Produktionsräume gezeigt, wo sich alle ein Stück „dritte-Wahl-Seife“ aussuchen durften. Am Ende der Führung gab es noch eine kleine Stärkung und für jeden eine Geschenktüte.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Leibbrand, Frau Gans und Frau Boy für die interessante Führung und die Gastfreundschaft!

 

Am 22. Juli war das  ACS Student Chapter zusammen mit der AG JLC zu Gast bei den LSG Sky Chefs am Flughafen München. Die LSG Sky Chefs sind der weltweit größte Dienstleister rund um den Bordservice in Flugzeugen. Die Dienstleistungen umfassen Catering, Bordverkauf, Bordserviceequipment und Bordunterhaltungsprogramme sowie die damit verbundene Logistik. 
Vor Ort wurden wir von Peter Stauch und seiner Assistentin Ramona Sieber empfangen, die aktuell die Abteilung Qualitätsmanagement der LSG Sky Chefs München leiten. Sie führten uns durch die Produktions- und Lagerungsbereiche des Unternehmens, wo uns die komplexen Abläufe des Caterings und des weiteren Bordservice von Economy-, Business- und First-Class gezeigt wurden. Im Laufe der Führung bekamen wir einen guten Einblick in die Fertigung der Bord-Mahlzeiten sowie den damit verbundenen Aufwand im Qualitätsmanagement, um jederzeit höchste Sicherheit und Zufriedenheit gewährleisten zu können. Zudem wurden uns die Sicherheitsmaßnahmen und Besonderheiten nähergebracht, die auf Grund der engen Zusammenarbeit mit dem Flughafen München und den verschiedenen Airlines notwendig sind. 
 
Unseren Besuch ließen wir gemeinsam bei einem Mittagessen in der hauseigenen Kantine ausklingen. Wir bedanken uns nochmals herzlich bei Herrn Stauch und Frau Sieber für die interessante und unterhaltsame Exkursion! 
 
 

 

- Über 100 Anmeldungen zum Alumnitreffen - 

20 Jahre AG Junge LebensmittelchemikerInnen
Die AG Junge LebensmittelchemikerInnen wird 20 Jahre alt! Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten wir im Herbst dieses Jahres am Vorabend des Lebensmittelchemikertages 2016 (Sonntag, den 11.09.2016) ein großes Alumnitreffen im Herzen Münchens. Hierzu sind alle ehemaligen und aktiven Mitglieder der AG Junge LebensmittelchemikerInnen, Freunde, Förderer und langjährige Begleiter der AG JLC herzlich eingeladen. 
Wir freuen uns darauf mit über 100 Gästen am Sonntag, den 11.09.2016 ab 18 Uhr das 20 jährige Bestehen der AG JLC im Hacker-Pschorr Bräuhaus in München zu feiern!
 
Aufgrund des begrenzten Kontingents ist eine Anmeldung nicht mehr möglich.
 

 
Der Unkostenbeitrag umfasst neben dem Abendessen auch eine gebundene Chronik der AG Junge LebensmittelchemikerInnen.

 
 
 

 

Am 14.07.16 fand das Semesterabschlussgrillen der AG Junge LebensmittelchemikerInnen Erlangen statt.
 
Im Innenhof des Lebensmittelchemischen Instituts wurde zur Abwechslung nicht
gelernt, sondern in gemütlicher Atmosphäre beisammen gesessen.
Neben der AG Erlangen war vom 2. Semester bis zum Alumni alles vertreten und so konnte man das Semester gemeinsam ausklingen lassen, sich über vergangene und zukünftige Semester austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Wir hoffen, dass wir ein paar neue Studis für die AG JLC begeistern konnten und freuen uns auf die noch kommenden Aktionen.
 
Die AG JLC Erlangen bedankt sich bei allen Gästen für den gelungenen Abend.
 
  

 

Am Freitag, den 17. Juni 2016 ging es für eine kleine Gruppe von Würzburger LMC-Studierenden in die Produktionsstätte der Bäckerei Rösner.
Der Firmenleiter Herr Rösner persönlich führte uns durch die beiden Hallen und man merkte sehr schnell, dass ihm sein Beruf sehr am Herzen liegt. Er ist gelernter Konditormeister und möchte in seinen rund 80 Filialen gute, leckere Backwaren anbieten, die mit möglichst regionalen Zutaten und wenig Geräteeinsatz produziert werden. Dafür bildet er schon auch mal selbst Azubis aus, guckt seinen Konditoren über die Schulter oder übernimmt im Notfall auch einen Posten. Während wir die professionelle, handgefertigte Zubereitung von einem herrlichen Frankfurter Kranz betrachten durften, erfuhren wir, dass die Früchte für die Kuchen und Torten teilweise von einem eigenen Obstbau um Würzburg und das Mehl für einen Teil des Brotes von einer Mühle aus der Region stammen. Nach einer kleinen Stärkung mit Schoko-Dekor wurden wir in die Halle für die Brot- und Brötchenproduktion geführt. Dort gab es dann doch einige große Maschinen zu bestaunen, ohne die die gewaltige Menge an täglich verkauften Backwaren nicht bewerkstelligt werden könnte. Dank einer ausgeklügelten Kühltechnik werden die Semmeln besonders resch (also außen knusprig, innen weich) und können frühmorgens immer frisch gleichzeitig in alle Filialen geliefert werden. Schon nach einem kurzen Aufenthalt im Kühlhaus konnten wir gut nachfühlen, warum die Hefe bei diesen Temperaturen nicht mehr arbeitet. Zurück im Warmen konnten wir Herrn Rösner zum Abschluss der Exkursion noch nach Belieben Fragen stellen und wurden mit einigen leckeren Backwaren verabschiedet.
Vielen Dank an Herrn Rösner für diese informative und kurzweilige Führung!
 

 

Zum Semesterabschluss hat sich die AG Gießen, inspiriert durch die AG Stuttgart-Hohenheim, ans Molekulare Kochen gewagt. Praktischerweise hat unser Institut ein Food-Grade-Labor, sodass wir dort kochen konnten und so auch das richtige Flair aufkam. Insgesamt 11 AGler haben sich an das Abenteuer „Kochen im Labor“ gewagt.  
Auf dem Speiseplan standen Tomaten- und Basilikumspaghetti mit Parmesanschaum, Stickstoffeis mit Pfirsich-Bubbles und Daiquiri-Bites. Mit vereinten Kräften und nach der einen oder anderen Panne konnten wir schlussendlich unser Mahl in entspannter Runde genießen. 
 

 

Wie bereits im Januar servierte die AG JLC Stuttgart-Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem JCF Stuttgart 33 Studierenden und Universitätsmitarbeitern der Universität Stuttgart und Hohenheim ein leckeres 3-Gänge-Menü auf Basis der Molekularen Küche. Dabei wurde zu jedem Gang der passende wissenschaftliche Hintergrund geliefert. Als Aperitif gab es einen „Gran’Ma“ oder „KiBa“, als Vorspeise eine „Tomaten-Mozzarella-Schnitte“ gefolgt von „Würstchen mit italienischen Spätzle und Rotkraut“. Den krönenden Abschluss bildete das vom JCF zubereitete Dessert „Gefrorenes aus dem Stickstoffkessel“. Aufgrund der hohen Nachfrage schwingen wir bald wieder die Kochlöffel.

 

Die AG Erlangen organisierte für die Studierenden der Lebensmittelchemie eine Exkursion zu Wolf ButterBack in Fürth, wo Tiefkühlbackwaren produziert werden. Nach einer kurzen Einführung über die Firmengeschichte und Unternehmensstruktur wurden die Produktionsräume besichtigt und die beeindruckenden Anlagen und Produktionsabläufe bewundert. Im Anschluss an die Führung konnte dann das große Sortiment ausgiebig getestet werden.

Die AG bedankt sich auf diesem Weg nochmal bei dem Qualitätsmanager Herr Gruber und seinen Mitarbeitern bei Wolf ButterBack für die interessanten Einblicke!
 

 

Du studierst Lebensmittelchemie und möchtest zum Lebensmittelchemikertag 2016?

Die LChG und die AG JLC fördern eure Exkursion nach Freising!

  • Pro Standort wird ein Reiskostenzuschuss von bis zu 500 € gewährt
  • Vor Ort begleiten euch Mentoren aus der AG JLC und führen euch in den Ablauf und die Inhalte einer wissenschaftlichen Fachtagung ein

Meldet euch einzeln oder gleich als Gruppe mit Name(n), voller(/n) Adresse(n), Unistandort und Semester bis zum 01.08.2016 unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  an.

 

Die Initiative unterstützt Fahrt- und Übernachtungskosten einer Gruppe von mindestens 5 Studierenden eines Standortes zum Lebensmittelchemikertag 2016. Die Anmeldung zur Tagung ist damit nicht verbunden, sondern muss separat und selbstständig vorgenommen werden. Doktoranden sind von der Förderung ausgenommen.
Vielleicht interessiert dich auch ein Beitritt zur Lebensmittelchemischen Gesellschaft? Neumitglieder erhalten eine Freikarte zum Lebensmittelchemikertag, studentische Nichtmitglieder zahlen pro Karte 60 €.
 
Ein paar mehr Intormationen gibt es auf dem Plakat (hier) und detailiiert hier.

 

Am 4. Juni war es soweit: Die AG Erlangen folgte der Einladung nach Würzburg und machte sich auf den Weg von Mittelfranken nach Unterfranken.
 
Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am Samstagnachmittag mit einer Führung durch die Würzburger Weinberge. Nach einem Abendessen am Mainufer ging es dann über die alte Mainbrücke in die Innenstadt, wo auf dem gesamten Marktplatz Winzer aus der Region vertreten waren, um den fränkischen Wein gebührend zu feiern. Nachdem jeder seine Lieblingssorte gefunden hatte, gab es zum krönenden Abschluss noch eine Stadtführung vom Orginal-historischen Nachtwächter, der viele interessante Geschichten rund um Würzburg zu erzählen wusste.
 
Am Sonntag stand dann eine Wanderung zur Würzburger Festung an, von der man einen atemberaubenden Ausblick über Würzburg, den Main und die Weinberge hatte. Nach einem letzten Schlenker über das Weindorf verabschiedete sich die AG Erlangen dann schweren Herzens wieder.
 
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende und waren bestimmt nicht zum letzten Mal in Würzburg!
Ein riesengroßes Dankeschön an die AG Würzburg für Organisation/Unterkunft/Führungen/Spaß und das klasse Wochenende.
 
 

 

Am 18.06.2016 war die AG JLC Stuttgart-Hohenheim wie schon im vergangenen Jahr auf dem Tag der Wissenschaft der Uni Stuttgart vertreten.
 
In diesem Jahr wurde der Fokus bewusst auf das Thema Bedarfsgegenstände gelenkt, um den Besuchern auch dieses Themengebiet der Lebensmittelchemie näher zu bringen. So bot sich an unserem Stand die Möglichkeit, sich eine individuelle Seife in verschiedenen Farben und mit einer Bandbreite an Aromen selbst herzustellen. Darüber hinaus konnte man sich über die Produktvielfalt und die zugrunde liegende Theorie hinter der Waschwirkung von Seifen informieren und beispielsweise das Phänomen der Oberflächenspannung in einem einfachen Versuch nachvollziehen. Weiterhin sollte von den großen und kleinen Besuchern im Selbstversuch geklärt werden, weshalb Toastbrot nach langem Kauen süß schmeckt. Daneben wurde von dem einen oder anderen Besucher die Möglichkeit genutzt, auch Fragen rund um das Studium und die Aufgaben eines Lebensmittelchemikers zu klären. 
 
Insgesamt war der Tag der Wissenschaft eine perfekte Plattform um die AG JLC und das Bild des Lebensmittelchemikers einer breiten Besucherschaft zu präsentieren. Auf diesem Weg nochmal vielen Dank an alle Helfer, die sich an diesem Tag und im Vorfeld für die Aktion Zeit genommen haben.
 

 

Am 01.06.16 ging es für die AG Karlsruhe nach Bad Boll. Es war ein interessanter, informativer und harmonischer Tag für 27 Studenten und Lebensmittelchemiker im praktischen Jahr mit einem umfangreichen Programm, das keine Frage offen ließ.
Mit einem Vorstellungsfilm wurde die Philosophie der WALA erklärt und verdeutlicht. Es folgte ein Vortrag, der die Unterschiede zwischen konventioneller und Naturkosmetik hervorhob. Eine Besonderheit stellte die Gesprächsrunde dar, in der einige Lebensmittelchemiker ihre sehr unterschiedlichen Tätigkeiten in der WALA vorstellten und uns somit die Weite unseres Berufsfeldes nochmal vor Augen führten. Nach einem Imbiss folgte eine Führung durch den Heilpflanzengarten. Dabei wurde uns die etwas andere Sichtweise auf Pflanzen und ihre Heilkräfte näher gebracht. Im Anschluss und zum Abschluss wurde durch einen Vortrag die Sicherheitsbewertung kosmetischer Mittel erläutert.
 
Die AG Karlsruhe möchte sich hiermit nochmal beim gesamten WALA-Team für die große Mühe bedanken, mit der das sehr tolle Programm zustande kam. Vor allem aber möchten wir uns bei Sven Gehrig bedanken, der als ehemaliges Mitglied der AG Karlsruhe unsere Wünsche bei der Planung berücksichtigte. DANKE!
 

 

Zum Kennenlernen und Ideenaustausch hatte die AG JLC Wuppertal ihre Kollegen aus Nordrhein-Westfalen am 27. Mai eingeladen. Nach einer kleinen Führung durch die Räumlichkeiten der Arbeitsgruppen Analytische Chemie und Lebensmittelchemie vor Ort wurde bei selbstgebackener Pizza die Gelegenheit des Dialogs genutzt. Einige neue Gesichter konnten sich ein Bild von den Aktivitäten der AG machen; außerdem wurde durch die Veranstaltung in Wuppertal auf die AG JLC aufmerksam gemacht. Mit einem Ausklang im schönen Wuppertaler Louisenviertel war es ein gelungener Abend, der auf weitere Aktionen in Zukunft hoffen lässt. 

 

Am 29. April 2016 fand eine Führung durch die neue Mensateria des Studentenwerks in Würzburg statt.
Dabei zeigte der Mensaleiter Herr Welzenbach der AG JLC Würzburg und einigen Studierenden den Weg vom Rohprodukt bis hin zum fertigen Gericht: Angefangen bei der Warenannahme, wo ankommende Lebensmittel auf Frische kontrolliert werden, über die Lagerung bis hin zur Zubereitung.
Besonders die riesigen „Waschanlagen“ zeigten uns in welchen Mengen hier jeden Tag gekocht wird. Sehr interessant waren dabei die hygienischen Anforderungen, sowie der Organisationsaufwand der dahinter steckt, täglich für bis zu 2000 Studierende zu kochen.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die interessante Führung bei Herrn Welzenbach und hoffen auf weitere Rundgänge durch die Mensen des Würzburger Studentenwerks!
 

 

Am 18.05.2016 war die AG Junge LebensmittelchemikerInnen München zu Gast in der Molkerei Weihenstephan.
 
Nachdem die AG’lerinnen und AG’ler auf dem ehemaligen Gut der Familie Schlüter in Freising in Empfang genommen wurden, stellte Herr Christian Speiseder, Produktionsleiter der Molkerei Weihenstephan, den Exkursionsteilnehmern zunächst den Betrieb vor. Neben der Historie des Standorts wurde hierbei auch die heutige Unternehmensstruktur thematisiert. Nach der kurzweiligen Vorstellung der Marke und des Unternehmens Weihenstephan, das seit dem Jahr 2000 zur Unternehmensgruppe Theo Müller gehört, führte Herr Speiseder die Studierenden durch das ganze Werk. Begonnen mit der Warenannahme, über sämtliche Verarbeitungsschritte bis hin zum fertig verpackten Produkt bot sich jedem Student die Möglichkeit, detaillierte Einblicke in den beeindruckenden Produktionsablauf einer Großmolkerei zu erlangen. 
Zum Abschluss hatten die Studentinnen und Studenten auch noch die Möglichkeit, in einer Diskussionsrunde Auskunft über Einstiegs- und Karrierechancen zu bekommen, sowie allerlei sonstige Fragen zu stellen, die allesamt offen und kompetent beantwortet wurden, womit schließlich eine sehr interessante und kurzweilige Exkursion zu Ende ging.
 
Die AG JLC möchte sich an dieser Stelle nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten der Molkerei Weihenstephan, allen voran Christian Speiseder, Ulrike Päplow und Ingrid Wetzel bedanken und hofft auf ein baldiges Wiedersehen!
 

 

Am 14. April 2016 lud die AG JLC Dresden Absolventen und LebensmittelchemikerInnen in spe zum Networking mit Vertretern verschiedenster Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich und Alumni der TU Dresden ein.
Bereits zum vierten Mal konnten sich Unternehmen auf der Kontaktmesse präsentieren und mit angehenden Lebensmittelchemikern in direkten Kontakt treten. Dieses Jahr waren als Unternehmen die
bilacon GmbH, die Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbH, die Intertek Food Services
GmbH sowie die Nordbrand Nordhausen GmbH vor Ort. Zudem wurde die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen von zwei Mitarbeitern vertreten.
Im Anschluss an die  freundliche Begrüßung durch Prof. Henle stellten sich die Unternehmen im großen Hörsaal vor und beantworteten die Fragen des interessierten Auditoriums. Weitere Fragen konnten während des „ContactCafés“ bei belegten Brötchen und Limo im persönlichen Gespräch geklärt werden.
Nach ausgiebigem Networking endete die Kontaktmesse schließlich mit einer „Alumni-Runde“, bei welcher fünf Alumnis über ihren Berufseinstieg berichteten.
 
Die AG Dresden freut sich über eine rundum gelungene Veranstaltung - vielen Dank an alle Beteiligten!
Ein besonderer Dank geht auch an die GDCh und Anja Dürasch (AG JLC Dresden), ohne die die Kontaktmesse nicht zu einem solchen Event geworden wäre!
 

 

Die AG JLC Karlsruhe war am 23.03.2016 zu Gast in der Mensa des Studierendenwerks Karlsruhe am Adenauerring. Dort konnten von der Warenannahme bis zur Abfallverwertung Einblicke in Prozesse gewonnen werden, die der täglichen Herstellung von rund 9000 Mahlzeiten zugrunde liegen. Insbesondere die Aspekte Warenherkunft, Hygiene und Sicherheit wurden sehr ausführlich behandelt. Die Exkursion war ein besonderes Erlebnis für die Studierenden, die voller Neugier hinter die Kulissen ihrer Mensa blicken konnten. Großer Dank gebührt dem kundigen Personal für die Führung, die keine Frage offen ließ.

 

Dresdner aufgepasst! 
 
Die AG JLC Dresden veranstaltet am 14.04.2016 eine Kontaktmesse Lebensmittelchemie an der TU Dresden. Hier habt ihr die Möglichkeit, mit Unternehmen und Alumni ins Gespräch zu kommen.
 
Selbstverständlich sind auch Studierende verwandter Fachrichtungen und anderer Standorte willkommen!
 
Vertreten sind:
  • bilacon GmbH
  • Eurofins NDSC Food Testing GmbH
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  • Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
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AG JLC 2016::AG JLC

 

Die AG Junge LebensmittelchemikerInnen wird 20 Jahre alt! Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten wir im Herbst dieses Jahres am Vorabend des Lebensmittelchemikertages 2016 (So, den 11.09.2016) ein großes Alumnitreffen im Herzen Münchens. Hierzu sind alle ehemaligen und aktiven Mitglieder der AG Junge LebensmittelchemikerInnen, Freunde, Förderer und langjährige Begleiter der AG JLC herzlich eingeladen. 

Wir freuen uns darauf, mit Euch am Sonntag, den 11.09.2016 um 18 Uhr das 20 jährige Bestehen der AG JLC im Hacker-Pschorr Bräuhaus in München zu feiern!
 
HIER geht's zu Anmeldung!
 

Die Anmeldung ist bis zum 30.04.2016 unter http://alumnitreffen.ag-jlc.de möglich. Aufgrund des begrenzten Kontingents vergeben wir die verfügbaren Plätze nach Reihenfolge der Anmeldung.
 
Der Unkostenbeitrag von € 25 pro Person umfasst neben dem Abendessen auch eine gebundene Chronik der AG Junge LebensmittelchemikerInnen.
 
Bei Fragen oder Problemen schreibt einfach eine Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

 

Am 23. Februar 2016 besichtigten Mitglieder des JCF und der AG JLC Gießen gemeinsam das Unternehmen Eurofins CLF in Friedrichsdorf bei Frankfurt. Dabei waren sowohl Studenten als auch Doktoranden der Chemie und Lebensmittelchemie.

Die Exkursion startete mit einer Vorstellung des Unternehmens und der Arbeit am Standort Friedrichsdorf durch Günther Raffler (Business Development & Customer Relations). Dieser erzählte davon, dass sich dieses Eurofins-Labor auf die Untersuchung von Babynahrung, spezialisierten Milchprodukten und klinischer Nahrung spezialisiert hat.

Die anschließende Führung durch das Unternehmen und die Laboratorien startete bei der Probenannahme und Probenvorbereitung und führte anschließend durch die einzelnen Abteilungen, in denen verschiedene anorganische und organische Lebensmittelinhaltsstoffe, Nährstoffe, Rückstände, Kontaminanten sowie mikrobiologische Parameter analysiert werden.

Zum Abschluss gab es die Möglichkeit, mit der Personalabteilung über Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten, Jobmöglichkeiten und das Praktische Jahr bei Eurofins zu sprechen.

Das JCF und die AG JLC möchten sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Annette Hufnagel (Geschäftsführung), Johanna Dietz (stellvertretende Teamleiterin HPLC-Team) und Günther Raffler von Eurofins CLF für das umfangreiche Programm und die gute Organisation dieser wirklich informativen und interessanten Exkursion bedanken und hoffen auf weitere zukünftige Kooperationen.

 

Auch die AG JLC Dresden beteiligte sich am 17. März mit einem Workshop an der Arbeitstagung des Regionalverbandes Südost der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Im Rahmen dessen stellte Frau Freund, Referentin am Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Anforderungen an die Ausbildung Staatlich geprüfter LebensmittelchemikerInnen und deren Umsetzung in Sachsen vor. Im Anschluss nutzten die ca. 40 Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für diesen gelungenen Workshop!

 

Am Donnerstag, den 10.03.2016, fand am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Standort Erlangen die jährliche „Regionalverbandstagung Bayern“ (RVT) der LChG statt.

Bei der RVT ist es seit Jahren üblich, dass die AG Junge LebensmittelchemikerInnen in der Mittagspause einen Workshop für interessierte Studenten, Absolventen und Doktoranden anbietet. 2016 konnte die AG JLC zwei Referenten von der „Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit“ des LGL für sich gewinnen. Frau Krause und Herr Beckstein haben in einem interessanten Vortrag Informationen aus erster Hand präsentiert, in dem natürlich auch aktuelle Beispiele aus ihrem Alltag nicht fehlen durften. Anschließend wurden sie vom rund 45 Gäste umfassenden Auditorium mit zahlreichen Fragen zum Thema Spezialeinheit, ihrem Arbeitsalltag und Lebensmittelkontrollen im Allgemeinen gelöchert.

Die AG Erlangen bedankt sich für die rege Beteiligung am Workshop und dankt herzlichst den beiden kompetenten Referenten.

 

Am 23. Februar 2016 besichtigten Mitglieder des JCF und der AG JLC Gießen gemeinsam das Unternehmen Eurofins CLF in Friedrichsdorf bei Frankfurt. Dabei waren sowohl Studenten als auch Doktoranden der Chemie und Lebensmittelchemie.

Die Exkursion startete mit einer Vorstellung des Unternehmens und der Arbeit am Standort Friedrichsdorf durch Günther Raffler (Business Development & Customer Relations). Dieser erzählte davon, dass sich dieses Eurofins-Labor auf die Untersuchung von Babynahrung, spezialisierten Milchprodukten und klinischer Nahrung spezialisiert hat.

Die anschließende Führung durch das Unternehmen und die Laboratorien startete bei der Probenannahme und Probenvorbereitung und führte anschließend durch die einzelnen Abteilungen, in denen verschiedene anorganische und organische Lebensmittelinhaltsstoffe, Nährstoffe, Rückstände, Kontaminanten sowie mikrobiologische Parameter analysiert werden.

Zum Abschluss gab es die Möglichkeit, mit der Personalabteilung über Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten, Jobmöglichkeiten und das Praktische Jahr bei Eurofins zu sprechen.

Das JCF und die AG JLC möchten sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Annette Hufnagel (Geschäftsführung), Johanna Dietz (stellvertretende Teamleiterin HPLC-Team) und Günther Raffler von Eurofins CLF für das umfangreiche Programm und die gute Organisation dieser wirklich informativen und interessanten Exkursion bedanken und hoffen auf weitere zukünftige Kooperationen.

 

 

Am 21. Januar 2016 besichtigten 14 Mitglieder der AG JLC Würzburg das Würzburger Hofbräu. In einer einstündigen Führung durch die Brauerei wurden uns die Schritte der Bierherstellung und –abfüllung anschaulich erklärt. Wir konnten auch das hauseigene Labor angucken. Zum Abschluss durfte natürlich auch eine Bierprobe im „Braustüberl“ nicht fehlen! Die gesellige Verköstigung der 10 (!) verschiedenen Biersorten war ein krönender Abschluss des sehr interessanten und informativen Nachmittags.
 
AG JLC 2016::AG JLC
 

 

Am 27.01. servierte die AG JLC Stuttgart-Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem JCF Stuttgart 33 Studierenden und Universitätsmitarbeitern ein leckeres 3-Gänge-Menü auf Basis der Molekularen Küche. Neben interessanten Geschmackskompositionen gab es in Form eines Vortrages passend zu jedem Gang die wissenswerte Theorie auf die Ohren. Mit einem „Gran’Ma“ als Aperitif, einem „Aufschnitt von Karotten-Gurken-Salat“ als Vorspeise, „Putenbrust mit italienischen Spätzle“ als Hauptgang und zu guter Letzt „Gefrorenem aus dem Stickstoffkessel“ war für jeden der hungrigen Interessierten etwas dabei. Wir danken der AG JLC Dresden für die Anregung zu diesem Themenabend, dem JCF für seine Unterstützung und freuen uns auf eine Fortsetzung dieses Abends!

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Am 20. Januar veranstaltete die AG JLC Würzburg einen Infoabend zum Thema Auslandsemester im LMC-Studium. Die ca. 25 interessierten ZuhörerInnen wurden vom International Office über die Voraussetzungen und die Finanzierungsmöglichkeiten aufgeklärt. Im Anschluss berichteten 3 LMC-Studierende der Uni Würzburg sehr unterhaltsam und aufschlussreich über ihre persönlichen Erfahrungen im Auslandsjahr. Bei selbstgebackenen Muffins und Brezeln gab es für alle Studierenden die Möglichkeit zum Austausch.

Die AG JLC möchte sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei den vier Vortragenden für diesen gelungenen Infoabend bedanken!

 

AG JLC 2016::AG JLC

 

Bei den bundesweiten, privat organisierten Zwischentreffen steht vor allem das Netzwerken und der gesellige Austausch im Vordergrund. So bot sich auch am zweiten Adventswochenende wieder einmal eine hervorragende Möglichkeit, LebensmittelchemikerInnen aus den verschiedensten Winkeln des Landes kennen zu lernen und alte Freunde wiederzusehen.
 
AG JLC 2015::AG JLC
 
Freitags fanden alle Gäste ihren Weg in die Pfalz und das Zwischentreffen begann mit einem gemeinsamen Abendessen und einer anschließenden Erkundung des Nachtlebens der Stadt.
Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen wurde ein Duell der Lichtstrahlen beim Lasertag ausgetragen. Am Abend gab es noch eine kleine Stadtführung, wobei der Ausblick vom Rathaus obligatorisch war. Nach dem Abendessen in einem eritreischen Restaurant durfte natürlich auch ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und eine Tour durch die Altstadt Kaiserslauterns nicht fehlen.
Sonntags machten sich unsere Gäste nach dem Frühstück und vielen Gesprächen zwar erschöpft und dennoch zufrieden auf den Heimweg. 
 
Danke an Alle für dieses großartige und unvergessliche Wochenende!

 

Anfang Dezember besuchte die AG JLC Gießen das Unternehmen Chr Hansen in Pohlheim, das nur wenige Kilometer von Gießen entfernt liegt. Nach einem Empfang durch den dortigen Werksleiter Herrn Scheibler sowie Frau Desjardins (Qualitätskontrolle) wurden uns in einer kleinen Präsentation die wichtigsten Informationen zum Unternehmen allgemein und zum  Standort Pohlheim vorgestellt. Chr Hansen, ein globales Unternehmen mit ca. 2500 Mitarbeitern, ist auf fünf Kontinenten vertreten. 1874 wurde es vom dänischen Pharmazeuten Christian Hansen gegründet. Neben Enzymen für die Milchwirtschaft und probiotischen Kulturen stellt das Unternehmen u.a. auch natürliche Farbstoffe her. Der Standort in Pohlheim ist auf die Produktion von Bakterienkulturen spezialisiert (Milchsäurebakterien, Staphylokokken), welche hauptsächlich in der Fleischindustrie als Starterkulturen für die Rohwurstherstellung Verwendung finden.
Danach wurden uns die Laboratorien gezeigt, in denen v.a. Qualitätskontrollen sowie die Forschung und Entwicklung durchgeführt werden. Außerdem werden am Standort in Pohlheim auch diverse Wurstwaren, zur Eigenkontrolle und Entwicklung neuer Produkte, im eigenen Anwendungstechnikum in einem aufwendigen Prozess hergestellt. Als nächstes wurden wir durch die Produktionsanlagen zur Herstellung der Kulturen geführt. Dabei war der große Fermenter besonders beeindruckend. Weiterhin durften wir im Kühlraum mal erleben, wie sich die mittlere Temperatur (-55 °C) auf dem Mars anfühlt. Nach nur wenigen Sekunden ergriffen wir jedoch die Flucht ins Warme. 
Nach einem kurzen Abschlussgespräch mit Herrn Scheibler, bei dem die AG JLC Gießen sich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte, endete auch schon diese wirklich informative und sehr interessante Exkursion.
 
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Am 23.11.2015 veranstaltete die AG Junge LebensmittelchemikerInnen München eine Exkursion zum Nestlé-Werk in Biessenhofen im Allgäu mit Teilnehmern aus dem 5. Semester Bachelor und dem 1. Semester Master.

Nach einem kurzen Fußmarsch vom Bahnhof Biessenhofen war das Werk schnell erreicht. Zu Beginn wurde ein kurzer Image-Film gezeigt, bevor Frau Schwarz den  Betrieb mit besonderem Bezug auf die Herstellung der HA-Babynahrung (Hypoallergene-) vorstellte. Der Gründer von Nestlé, Heinrich Nestlé (1814-1890), war bekannt für die Erfindung des sog. Kindermehls, der ersten Säuglingsmilch. Dies war ein wichtiger Fortschritt in der Versorgung von Säuglingen, die nicht gestillt werden konnten. Aus diesem Kindermehl entwickelte sich die heute erhältliche HA-Babynahrung. Im Anschluss an diese kurzweilige Einführung folgte eine Werksführung, wobei von der Hydrolyse des Molkenproteins bis hin zur fertigen Dose jeder Schritt beobachtet werden konnte und somit ein spannender und exklusiver Einblick in die Produktion ebenjener HA-Produkte ermöglicht wurde. Ebenso konnte die neue Produktionsstätte für Plastikflaschen besichtigt werden und es wurden Ausblicke in die künftigen Veränderungen am Werk Biessenhofen gegeben. Zum Mittagessen wurden die Teilnehmer in die betriebseigene Kantine eingeladen.

Am Nachmittag ließ es sich Werksleiter Wilfried Trah nicht nehmen, das „Q hoch 4“ Qualitätsmanagement ausführlich vorzustellen, wobei neben Fragen zum Betrieb auch Einstiegs- und Karrierechancen bei Nestlé thematisiert wurden. Vor dem Antritt der Heimreise per Bahn, konnte noch im betriebseigenen Shop eingekauft werden.

Die AG JLC München bedankt sich recht herzlich bei den Mitarbeitern von Nestlé für die informationsreiche und amüsante Führung und freut sich auf eine Wiederholung!

 
AG JLC 2015::AG JLC
 
 

Mit selbstgebackenen Plätzchen und Kuchen sowie winterlichem Punsch beteiligte sich die AG JLC am Weihnachtsbasar der chemischen Institute in Dresden. Der Erlös kommt der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes zu Gute. Wir bedanken uns bei allen, die gespendet und geholfen haben!
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Am 12. November 2015 veranstaltete die AG JLC Würzburg eine Exkursion für die Semester 5 bis 8 zu Südzucker in Ochsenfurt. Die fast 40 TeilnehmerInnen konnten bei einer zweistündigen Führung einen Blick hinter die Kulissen der Zuckerfabrik werfen. Die Besichtigung begann an der Anlieferung der Zuckerrüben und endete beim fertigen Produkt: der Raffinade. Die verschieden Prozesse auf dem Weg von der Rübe zum Zucker wurden dabei ausführlich erklärt. Zum Abschluss bekam jeder ein Päckchen Glückszucker geschenkt – eines der Hauptprodukte des Werkes in Ochsenfurt.
 
Die AG Würzburg bedankt sich recht herzlich bei den MitarbeiterInnen von Südzucker für die informationsreiche Führung und freut sich auf eine Wiederholung!
AG JLC 2015::AG JLC

 

Die AG Junge LebensmittelchemikerInnen Erlangen-Nürnberg hat sich im Frühjahr 2015 dazu entschieden, erstmals bei der mittlerweile überregional bekannten Langen Nacht der Wissenschaften im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen teilzunehmen, die mit ca. 30.000 Besuchern zu den großen Wissenschaftsevents gehört. Die AG JLC Erlangen-Nürnberg setzte sich zum Ziel, die Lebensmittelchemie der breiten Öffentlichkeit - in den Facetten Studium, Forschung und Beruf - näher zu bringen.

Dazu gestalteten die AG-Mitglieder zum einen informative Poster zu Studium und Berufsbild sowie zum standortübergreifenden Engagement in der AG JLC. Zum anderen wurden die Besucher in vier kurzweiligen Vorträgen zu den Themen „Lebensmittelmythen – Fakt oder alles Käse?“ von Christoph Wiedmer, „Lebensmittelinhaltsstoffe sichtbar machen“ von Larissa Fröhlich, Andreas Hammer und Oliver Wittek, „Analytik eines Lebensmittels am Beispiel Burger“ von Nadja Budnik, Lea Walter und Sonja Ziegler und „Lebensmittelkennzeichnung – Was steht drauf, was steckt drin?“ von Heike Denghel und Deborah Wenk nicht nur über die Tätigkeitsfelder von Lebensmittelchemikern informiert, sondern auch bestens mit Witz, interessanten Sachverhalten und Versuchen unterhalten.

Nicht zuletzt der Alltagsbezug und die anschauliche Präsentation der Vortragsthemen führten dazu, dass die Hörsaaltüren bei allen vier Vorträgen aufgrund des großen Besucherandrangs bereits vor offiziellem Beginn geschlossen werden mussten. Zwischen den Vorträgen standen die Mitglieder der AG JLC für Fragen aller Art zur Verfügung, was von zahlreichen interessierten Besuchern genutzt wurde.

Angesichts der großen Resonanz war die Lange Nacht der Wissenschaften 2015 aus Sicht der AG JLC Erlangen-Nürnberg ein voller Erfolg. Allem voran ist dies dem Engagement vieler studentischer AG-Mitglieder geschuldet, die neben dem Studium viel Zeit für die Vorbereitung der Poster und Vorträge investierten.

Bedanken möchte sich die AG JLC Erlangen-Nürnberg bei Herrn Dr. Wolfgang Utz für die Betreuung und Mithilfe, beim Henriette Schmidt-Burkhardt Lehrstuhl für Lebensmittelchemie um Frau Prof. Monika Pischetsrieder für die Bereitstellung von Geräten und Chemikalien, beim Regionalen Rechen-Zentrum Erlangen zur Bereitstellung einer Kamera zur Liveübertragung der Versuche und bei Frau Christiane Sell für die exzellente Kommunikation im Vorfeld der Veranstaltung.

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von links: Oliver Wittek, Andreas Hammer, Larissa Fröhlich; Foto: Dieter Hammer

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Der Hörsaal war bei allen Vorträgen bis  zum letzten Platz gefüllt; Foto: Oliver Wittek

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von links: Lea Walter, Nadja Budnik, Sonja Ziegler; Foto: Oliver Wittek

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von links: Deborah Wenk, Heike Denghel; Foto: Oliver Wittek

 

Eine schöne Tradition ist mittlerweile die Einladung von zwei Vertretern der AG JLC zum Lebensmittelrechtlichen Seminar, das jährlich vom Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst (BLC) und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) veranstaltet wird. Neben den spannenden fachlichen Inhalten bieten sich dabei auch beste Möglichkeiten mit Vertretern aus Lebensmittelindustrie und amtlicher Überwachung ins Gespräch zu kommen. Die AG JLC bedankt sich herzlich für diese gute und fruchtbare Zusammenarbeit im Rahmen des Seminars.
 
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AG JLC 2015::AG JLC

Ende Juli fand zum dritten Mal das beinahe schon legendäre Hüttenwochenende im schönen Bayern statt. Nach einer gemütlichen Grillfeier am Freitagabend in Freising, ging es am Samstagmorgen taufrisch von Anger auf die Hütte auf der Stoißer Alm. Nach einer zünftigen bayrischen Mahlzeit und einem durstlöschenden Weißbier, waren alle für einen langen geselligen Abend und das bayrische Quiz gestärkt. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht im Matratzenlager, folgte auch schon der Abstieg über das Hochmoor am Frillensee und nach einer letzten Stärkung beim Schnitzelwirt war das wunderschönen Wochenende auch schon zu Ende.


Der AG München ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation!

 

Am 24.7 fuhr die AG JLC Erlangen zusammen mit dem JCF nach Prichsenstadt zu einer Exkursion mit dem Thema „Sensorik von Wein". Zusammen erlebten wir unterhaltsame Stunden im Weinkeller, verkosteten viele gute Weine und lernten auch noch eine Menge über die Arbeit von Weinbautechnikern und natürlich über den Wein in allen seinen Facetten. Was ist der Unterschied zwischen einem Verschnitt und einem Cuvée (der schönere Name), oder zwischen einem Prosecco und einem Perlwein (ebenfalls der schönere Name)?

Aber es wurden mehr Sinne gefordert, als nur der Geschmackssinn! Wein schmeckt unterschiedlich, wenn man ihn einmal bei rotem und einmal bei blauem Licht verkostet. Es gibt Rotweine, die schmecken am besten, wenn man dazu ein Stück salzige Schokolade isst und man kann in Wein nicht nur Trauben sondern auch Paprika, Apfel, Banane, Pfirsich und sogar Pfefferaromen finden.

Zum Abschluss hat der Nachtwächter von Prichsenstadt dann auch noch einen Abendgruß geschmettert und die 15 Teilnehmer in die Nacht entlassen.

Wir danken allen Teilnehmern und natürlich der Familie Kessler der Winzerhofs Kessler für den schönen Abend.

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Am ersten Juli starteten 13 Mitglieder der AG JLC Gießen trotz brütender Hitze zum 30 km entfernten Marburg auf, um die dortige Traditionsmolkerei zu besichtigen.

Die seit 1932 bestehende Molkerei ist schon seit 3 Jahren eigenständig und setzt auf das schonende Prolongverfahren, das für frische und nährstoffreichere Milch sorgt, Regionalität, Gentechnikfreiheit und Fairness bei den Milchpreisen. Täglich werden über 110.000 Liter Milch zu Frischmilch (3,8% und 1,8% Fett), saurer Sahne, Schlagsahne, fettarmen Joghurt und Schmand verarbeitet. Und das nach den aktuellsten hessischen, deutschen und europäischen Bestimmungen.

Herr Wege stellte uns die Geschichte der Molkerei vor, wie sie selbstständig wurden und welche Probleme sie meistern mussten. Er hob die vielen Alleinstellungsmerkmale hervor, die die Molkerei so besonders machen. Danach wurden wir mit Kitteln und Mützen ausgestattet. Zunächst machten wir noch einen Abstecher ins betriebseigene Labor. Dort werden allen wichtigen Analysen durchgeführt. Allerdings wird die Milch nicht erst in der Molkerei untersucht, sondern mittels Schnelltests schon direkt am Milchtank der Milchbauern. Nach Durchschreiten der Hygienestation durften wir die Fabrik besichtigen. Die für die Zwischenlagerung kalte Milch wird zunächst angewärmt, dreimal zentrifugiert (zweimal zum Entkeimen und einmal zum Standardisieren), homogenisiert, pasteurisiert und dann wieder abgekühlt. Es wird also ein ziemlicher Energieaufwand betrieben! Danach wird die Milch und der Überschussrahm zu ihren Produkten weiterverarbeitet und verpackt. Die bereits 40 Jahre alte Becherbefüllungsmaschine läuft immer noch einwandfrei. Die fertig verpackten Produkte werden bis zur Auslieferung an regionale Geschäfte  im eigenen Kühlhaus gelagert.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Wege und der Marburger Traditionsmolkerei für die interessante Besichtigung!

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Am 20.06.2015 war die AG JLC Stuttgart-Hohenheim auf dem Tag der Wissenschaft der Uni Stuttgart vertreten.
Mit bunten Farben und leckerem Toastbrot lockte der Stand der AG. Unweit davon der Fachbereich Lebensmittelchemie mit Selbstmach-Bubble-Tea.
Sowohl für kleine als auch für große Besucher sollte die Frage geklärt werden, weshalb Toastbrot nach langem Kauen süß schmeckt und weshalb Rotkohl all diese verschiedenen Farben annehmen kann.
In Selbststudien konnte diesen Fragen auf den Grund gegangen werden.
Der Stand fand regen Zulauf, sodass für all jene Besucher diese beiden und auch weitere lebensmittelchemische Fragen beantwortet werden konnten. Zahlreiche Diskussionen über verschiedene Standpunkte zu Zusatzstoffen in Lebensmitteln blieben dabei nicht aus. Auch alle anderen Stände der verschiedenen Fachbereiche der Uni Stuttgart gewährten interessante Einblicke in ihre Thematiken. Dabei konnten Kinder spielerisch unterschiedliche Forschungsgebiete ergründen. Erwähnenswert ist vor allem auch das mit flüssigem Stickstoff hergestellte Eis des JCF Stuttgart, mit dem die AG JLC Hohenheim in engem Kontakt steht. Mit ihren zahlreichen Sorten von Tropical Fruit bis hin zu klassischem Schokoladeneis beglückten sie jeden Besucher, der in den Genuss eines Eises kam.
Alles in allem war es ein lehr- und lernreicher, sehr gelungener Tag!

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Am 18. Juni 2015 fand an der Universität Würzburg ein Vortragsabend unter dem Motto „Gestatten, Lebensmittelchemiker -  Wer ich bin und was ich mache“ statt. Dazu hatte die AG JLC in Würzburg ReferentInnen aus Wirtschaft und öffentlichem Dienst eingeladen, um über ihre Alltagsaufgaben und ihren Werdegang zu sprechen. Neben den beiden Alumnae Bettina Bauer (WESSLING) und Andrea Seelmann (Institut Romeis) war auch Dr. Steffen Seifert (LGL Bayern) der Einladung gefolgt. Die Vortragenden gaben den ca. 90 interessierten Studierenden aus allen Semestern nicht nur Einblicke in die jeweiligen Unternehmensstrukturen, sondern auch wertvolle Tipps für den Karrierestart.

Im Anschluss an die Vorträge konnten die Studierenden bei Snacks und Getränken mit den ReferentInnen ins Gespräch kommen.

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Am 16.Juni veranstaltete die AG JLC Bonn einen Kochabend für die Studenten des 4. Semesters, um den Austausch zwischen Grund- und Hauptstudium zu fördern. Da die Teilnehmer bereits im Oktober selbst ins Hauptstudium gelangen, konnten während des gemeinsamen Kochens und anschließenden Essens viele wichtige Fragen geklärt werden. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz und so wurde viel und herzlich über Anekdoten aus dem Grundstudium gelacht.

Wir hoffen, dass dieser Abend nächstes Jahr wiederholt werden kann, um dafür zu sorgen, dass der Kontakt trotz räumlicher Trennung zwischen Grund- und Hauptstudium kontinuierlich  verbessert wird.

 

Die AG Junge LebensmittelchemikerInnen (AG JLC) hat in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst (BLC) und dem Vorstand der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG) einen Leitfaden zum berufspraktischen Jahr für Lebensmittelchemiker/-innen erarbeitet und veröffentlicht.

Der Leitfaden soll modellhaft aufzeigen, wie der Ablauf, die Inhalte, Prüfungen und Rahmenbedingungen des Berufspraktischen Jahres vereinheitlicht werden können. Da die Ausbildung der Lebensmittelchemiker/-innen Ländersache ist, gibt es in den einzelnen Bundesländern zum Teil deutliche Unterschiede in der Ausgestaltung. BLC und AG JLC erachten dieses Modell als nicht mehr zeitgemäß und möchten eine zunehmende Vereinheitlichung unter Beibehaltung des sehr hohen Qualitätsniveaus der Ausbildung zu staatlich geprüften Lebensmittelchemiker/-innen anregen. 

 

Mehr dazu gibts hier.

 

Die erste Exkursion dieses Semesters führte am 12. Mai 13 Mitglieder der AG JLC Gießen in die Gasthausbrauerei AltGießen direkt in der Gießener Innenstadt.

Die Besichtigung wurde vom einem unserer AG‘ler, der dort neben dem Studium als Brauer arbeitet, geleitet. Die Gasthausbrauerei produziert nur für den Eigenbedarf, daher sind die Absatzmengen eher gering. Das Bier wird im Gasthaus direkt aus dem Fass gezapft.

Den Beginn der Führung bildete die Besichtigung der Maischepfanne und des Läuterbottiches. Dort durften wir auch direkt das erste Bier zur Verkostung probieren. Wir erfuhren etwas über das Deutsche Reinheitsgebot und den Brauprozess und durften auch die Rohstoffe zur Bierherstellung, sprich Malz und Hopfen, probieren. Natürlich durfte auch  weiteres Bier nicht fehlen. Während der Führung kamen auch immer wieder Fragen auf, die aber immer direkt beantwortet werden konnten. Den Abschluss der Führung bildete die Besichtigung der Lagertanks im Keller. Dort durften wir auch das naturtrübe, ungefilterte  Bier direkt aus dem Tank probieren.

Den Abend ließen wir dann bei leckerem Essen und weiterem Bier im Gasthaus ausklingen.

Die AG JLC Gießen bedankt sich bei der Gasthausbrauerei Alt Gießen (und ganz besonders bei Nils) für die gelungene Führung.

 

Der Standort Hohenheim hat am 12.05.2015 mit 15 interessierten Lebensmittelchemie-Studenten eine Exkursion zu SPEICK Naturkosmetik nach Leinfelden-Echterdingen veranstaltet. Dort konnten Einblicke in die Seifenproduktion sowie in die damit verbundenen Labortätigkeiten zur Herstellung eines qualitativ hochwertigen Produktes gewonnen werden. Als kleines Präsent erhielt jeder Student eine noch handwarme Seife direkt aus der laufenden Produktion geschenkt.

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Am 16. April 2015 fand an der TU Dresden der dritte Branchentreff Lebensmittelchemie statt, an dem wieder zahlreiche Studierende der Fachrichtung aus allen Semestern teilnahmen. Das Grußwort hielt Herr Prof. Dr. Henle, welcher betonte, dass Lebensmittelchemiker als Generalisten im Gegensatz zu Spezialisten überall einsetzbar sind und deshalb auch umfangreiche Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen zur Verfügung stehen. Die Vorstellung dieser Einsatzgebiete sowie Erfahrungsberichte von Alumni über den Berufseinstieg war auch das Ziel des diesjährigen Branchentreffs.

Nach einer kurzen Einführung des Career Service stellte Herr Dr. Frenzel von der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen die Aufgaben der staatlichen Überwachung vor und warb um Praktikanten sowie für freie Stellen für Diplomarbeiten. Es folgte die Präsentation des Unternehmens Sauels frische Wurst GmbH Fleischwaren & Co. KG, einem großen familiengeführten Wursthersteller im Handelsmarkenbereich, welcher auch im Catering aktiv ist. Die Firmenvorstellungen wurden von SGS Institut Fresenius als Handelslabor abgeschlossen, in der Lebensmittelchemiker vor allem im Bereich Kundenservice und Analytik arbeiten können.

Bei Würstchen und Getränken konnten im Anschluss Studenten direkt mit den Firmenvertretern diskutieren und noch offene Fragen klären. Außerdem bot sich die Möglichkeit, firmenspezifische Details und Angebote sowie Ansprechpartner für das nächste Praktikum oder den Berufseinstieg zu erfragen.

Als besonderes Highlight konnten im Anschluss noch fünf Alumni begrüßt werden, welche alle an der TU Dresden studiert haben und aktuell beispielsweise als Doktorandin, in einem Handelslabor oder als Verpackungsentwickler arbeiten. In einer interessanten Diskussion konnten mögliche Wege nach dem Studium aufgezeigt werden. Insbesondere die Zeit nach dem Studium und vor dem Berufseinstieg wurde intensiv besprochen, um auf mögliche Fallstricke, Fristen und ähnliches hinzuweisen.

Insgesamt war der diesjährige Branchentreff wieder sehr erfolgreich, gut besucht und zeigte, wie wichtig die fachgruppenspezifische Werbung gerade für Unternehmen ist, welche hochwertiges Fachpersonal suchen. In diesem Sinne freuen wir uns bereits auf rege Beteiligung beim nächsten Branchentreff Lebensmittelchemie an der TU Dresden.

 

AG JLC 2014::AG JLC

Ein molekulares 3-Gänge-Menü zauberte die AG Dresden anlässlich des Uni-Tages für ca. 40 (Studien)-Interessierte. Tomatensalat mit Basilikum-Perlen, rauchende Fruchtcocktails und Schokoladenspaghetti durften nicht nur bestaunt, sondern auch verkostet werden. Im Anschluss wurden Fragen zum Studium der Lebensmittelchemie an der TU Dresden beantwortet.

 

Am 29.04.2015 veranstaltete die AG München eine Exkursion zur bayerischen Whiskydestillerie SLYRS an den Schliersee mit Teilnehmern aus den Semestern 4 und 6.

Nach einem kurzen Fußmarsch von der BOB-Station Fischhausen-Neuhaus war die Destillerie schnell erreicht. Zu Beginn wurde ein kurzer Image-Film gezeigt, bevor mit der Betriebsführung begonnen wurde. Für den von SLYRS produzierten Single Malt Whisky wird Gerste aus der Region Bamberg verwendet, der die benötigten Eigenschaften aufweist. Die verwendete Gerste wird zunächst geschrotet und anschließend im Maischegefäß mit Wasser vermischt, erhitzt und eingemaischt, wodurch die stärkeabbauenden Enzyme aktiviert werden. Die sog. Maischewürze wird abgelassen, gekühlt und in Gärtanks gepumpt. Danach wird die Gerstenmalzmaische abdestilliert und der so erhaltene Rohbrand in einer zweiten Destillation zum Feinbrand mit ca. 70% vol. Alkohol. Diese beiden Destillationen konnten direkt vor Ort probiert werden. Der Feinbrand wird anschließend auf den gewünschten Alkoholgehalt eingestellt, in Holzfässer gefüllt und mindestens 3 Jahre gereift, bis er sich Whisky nennen darf. Zur Veredelung des Whiskys kann ein Fassfinishing vorgenommen werden. Hierbei wird dieser in Holzfässern gelagert, in denen vorher Spirituosen wie Sherry oder Portwein gelagert wurden. Nach der Betriebsführung gab es noch eine vielfältige Verkostung, bei der die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, den herkömmlichen Whisky, Whiskylikör sowie Whisky mit verschiedenen Fassfinishings zu probieren.Bevor die Heimreise per Bahn angetreten wurde, konnte noch im betriebseigenen Shop eingekauft werden.

Die AG München bedankt sich recht herzlich bei den Mitarbeiten von SLYRS für die informationsreiche und amüsante Führung und freut sich auf eine Wiederholung.

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Aufgepasst!
 
In Dresden findet am 02.09.2015 der erste ChemSlam im Rahmen des Schülertages des GDCh-Wissenschaftsforums statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen!
 
Bewerben könnt ihr euch bis zum 01.06.!
 
AG JLC 2015::AG JLC
 

 

Vom Apfel bis zum Aroma – ein Sensorik-Workshop für alle Sinne

Auf der Regionalverbandstagung des RV Nordrhein-Westfalen der Lebensmittelchemischen Gesellschaft in Düsseldorf hat die AG Junge LebensmittelchemikerInnen das Mittagsprogramm organisiert. Frau Dr. Maja Tomaschunas und Frau Anja Prätzel vom Unternehmen Silesia aus Neuss haben 30 Kursteilnehmern die Eigenschaften des Apfels näher gebracht. Nach Vorstellung der Hauptaromakomponenten auf Teststreifen, wurden die Profile bekannter Apfelsorten diskutiert und jeweils ein Kostprobe verzehrt. Im Anschluss verkosteten die Besucher Aromakombinationen, die die verschiedenen Apfelprofile einwandfrei nachbildeten. Im zweiten Teil der Präsentation wurde auf die Extraktion und Analytik der Aromastoffe eingegangen. Zuletzt wurde das Aufgabenspektrum der Flavouristen behandelt, das unter anderem die Kreation der Aromen für Getränke und andere Lebensmittel enthält.

Wir bedanken uns bei den Referentinnen für den spannenden Workshop!

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Dresdner aufgepasst! 
 
Die AG JLC Dresden und der Career Service veranstalten am 16.04.2015 einen Branchentreff Lebensmittelchemie an der TU Dresden. Hier habt ihr die Möglichkeit, mit Unternehmen und Alumni ins Gespräch zu kommen.
 
Weitere Informationen und den Link zum Anmelden findet ihr hier: 
 
Selbstverständlich sind auch Studierende verwandter Fachrichtungen und anderer Standorte willkommen! 
 
AG JLC 2014::AG JLC

 

Eine große Anzahl Hallenser Studenten zeigt sich beeindruckt bei einer Führung durch das Schokoladenmuseum der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands Halloren!

Neben Wissenswertes über die leckere Frucht der Kakaopflanze und die Erfindung der uns bekannten Schokolade durch die Europäer lernten wir auch etwas über die geschichtlichen Hintergründe der Firma und die Schwierigkeiten, die sich durch die Weltkriege und der DDR für die Firma ergaben.

Zum Abschluss durfte natürlich auch genascht und probiert werden! 

Jetzt schmecken die kleinen runden Hallorenkugeln natürlich noch besser!

 

 

 

Gerade richtig kam den Studentinnen und Studenten der Besuch im Helmholtz- Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, denn bald stehen die Bewerbungen um die Diplomandenstellen wieder an.
Durch Vorträge von Doktoranden, einer Führung durch die Labore und einem freundschaftlichen Austausch, konnten die Studenten sehr viel mit nach Hause nehmen.
Vielen Dank an das UFZ, die Organisation und alle Vortragenden !!
 

 

In Zusammenarbeit mit QHP Life Science GmbH  und der AG JLC hat der Meramo Verlag einen Beitrag für die Infomappen-Reihe der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht, in dem das Berufsbild "Lebensmittelchemiker/-in" beispielhaft beleuchtet und lebensnah geschildert wird. Viel Spaß beim Lesen! 

>> zum Beitrag


Aus: abi >> Infomappe „11.1 Biologie, Chemie, Pharmazie“ der Bundesagentur für Arbeit, 2014, Übersicht siehe www.biz-medien.de

 

Das Gehalt ist neben vielen anderen Faktoren – Inhalt der Tätigkeit, Arbeitszeiten, Work-Life-Balance oder soziale Leistungen des Unternehmens – einer der wichtigsten Entscheidungsgründe für oder gegen eine Anstellung.

Es stellt ebenso einen wichtigen Punkt im gesamten Bewerbungsprozess dar, angefangen bei der Selbsteinschätzung einer möglichen Entlohnung im Anschreiben sowie dem Verhandlungsgeschick des Bewerbers im persönlichen Gespräch.

Doch gerade hier fällt es potentiellen Arbeitnehmern – besonders jungen Berufseinsteigern – schwer, ohne Vergleichswerte ein realistisches Gehalt zu benennen, das ihrer Leistung und den Anforderungen der Stelle entspricht. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) führt zu diesem Zweck bereits seit Jahren im jährlichen Rhythmus eine Gehaltsumfrage unter ihren Mitgliedern durch. Bereits seit 2007 läuft das Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB), dass durch das Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel (Incher)betreut wird. Absolventen werden hier eineinhalb Jahre nach ihrem Abschluss zu verschiedenen Aspekten des Berufseinstiegs befragt. In den „Nachrichten aus der Chemie“ wurden die Daten für Chemiker ausgewertet. An den entsprechenden Stellen soll hierauf vergleichend eingegangen werden. Zu beachten ist allerdings, dass im Bereich der Chemie überwiegend von promovierten Berufseinsteigern die Rede ist.

Um angehenden Lebensmittelchemikern Zahlen an die Hand geben zu können, die noch besser auf sie zugeschnitten sind, hat sich die AG Junge LebensmittelchemikerInnen dazu entschieden, eine eigene Umfrage mit besonderem Fokus auf das Einstiegsgehalt durchzuführen.

Die Umfrage steht hier zum Download bereit.

 

Die AG Junge LebensmittelchemikerInnen ist sich dabei bewusst, dass die Umfrage kontinuierlich weiterentwickelt werden muss, um die verschiedenen und vielfältigen Arbeitsmodelle abdecken zu können. Dafür wurde die neue E-mail-Adresse

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eingerichtet. An diese Adresse können sämtliche Fragen und Anregungen bezüglich dieser sowie folgender Umfragen gerichtet werden.

 

 

Die AG JLC Erlangen-Nürnberg hat am Dienstag, den 02.12.2014, zu einem „Generationen-Abend der Lebensmittelchemiker“ unter dem Motto „Die Feuerzangenbowle“ im Institut für Lebensmittelchemie in Erlangen eingeladen. Dem sind rund 60 LebensmittelchemikerInnen aus verschiedenen Semestern, Abschlussjahrgängen und viele Mitarbeiter des Instituts gefolgt.
Nach der traditionellen Zubereitung der Feuerzangenbowle mit brennendem Zuckerhut über dem Bowletopf holten sich die Gäste zunächst eine Tasse des heißen Gebräus und nach einem gemütlichen Einstand mit vielen interessanten Gesprächen wurde im Hörsaal der namensgebende Film vorgeführt, der für einige Lacher unter den Zuschauern sorgte.
Die AG JLC bedankt sich bei den zahlreichen Gästen für einen wahrhaft gelungenen Abend.
 
AG JLC 2014::AG JLC AG JLC 2014::AG JLC

 

 

Am 03.12. trafen sich zum ersten Mal Mitglieder der AGs Bonn, Münster und Wuppertal unter dem Motto "Socialising West" auf dem Weihnachtsmarkt in Essen zum gemütlichen Beisammensein. Neben dem Austausch von vielen Anekdoten und Tipps zum Praktischen Jahr wurde auch weiter für den Workshop auf der nächsten Regionalverbandstagung NRW geplant, die diesmal nicht an einem der Universitätsstandorte, sondern von allen drei Standorten gemeinsam in Düsseldorf veranstaltet wird. Trotz Kälte und Terminschwierigkeiten war es ein gelungenes Treffen und es werden mit Sicherheit auch in Zukunft weitere gemeinsame Aktionen durchgeführt werden!

 

AG JLC 2014::AG JLC

 

AG München bei Mc Donalds
 
Als Exkursions-Highlight stand 2014 ein Besuch des European Quality Centers von Mc Donald’s in München auf dem Programm. Hier werden die Hauptaufgaben in den Bereichen Qualitätssicherung und -management, Sensorik sowie Mitarbeiterschulung bzw. -fortbildung für Mc Donald’s Europe und Mc Donald’s Deutschland wahrgenommen.
 
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Stefanie Anton, der Leiterin des Europäischen Qualitätszentrums, wurden wir in einer kurzweiligen Präsentation von Eva-Maria Haas durch die Unternehmenshistorie von Mc Donald’s bis in die heutige Zeit geführt. Hier konnte uns gezeigt werden, welches rasante Wachstum der Weltkonzern vom ersten diner in der Nähe von Chicago (1954) bis heute durchlaufen hat. Nicht nur, dass Mc Donald’s weltweit 1,8 Mio Menschen beschäftigt und über 35 000 Restaurants betreibt, auch in Deutschland zählt die Fast Food-Kette zu den 30 größten Arbeitgebern mit ca. 60 000 Mitarbeitern und knapp 1500 Restaurants.
 
Frau Anton hob in ihrem darauffolgenden Vortrag das Qualitätsmanagement, die hohen Standards in der Qualitätssicherung und der Lebensmittelsicherheit sowie die Unternehmensstruktur von Mc Donald’s hervor. Ca. 80 % der Schnellrestaurants werden von Franchise-Unternehmern geführt und verwaltet.
 
Sylvia Berger, eine Lebensmittelchemie-Absolventin der TU München, stellte in einem abwechslungsreichen Vortrag heraus, wie die Idee, dass ein Big Mac überall auf der Welt gleich schmeckt, von Mc Donald’s realisiert wird. Im Anschluss wurden wir in kurze Sensorik-Experimente eingebunden und uns wurde am Beispiel von Chicken McNuggets das Prinzip der sensorischen Qualitätsprüfung bei Mc Donald’s nahegelegt.
Ein „Mittagsessen zum selber bauen“ in der hauseigenen Versuchsküche fand bei allen Teilnehmern großen Anklang und so wurden Pommes frisch zubereitet und die Burger von jedem selbst belegt.
 
Den Nachmittag teilten sich sodann Frau Anton und Frau Christina Fichtner. Hierbei konnten weitere Einblicke in die Zusammenarbeit von Mc Donald’s mit seinen vielzahligen namhaften und besonders regionalen Lieferanten gewonnen werden und sich erneut ein Bild von den beinahe unvorstellbaren Dimensionen des Konzerns gemacht werden. 94 % der in Deutschland verkauften Waren werden in Deutschland produziert und kontrolliert. Täglich werden von Mc Donald’s weltweit rund 70 Mio Menschen verköstigt, was strenge Kontrollen unabdingbar macht. Diese werden – intern und extern – in unterschiedlichsten Formen in jedem Restaurant in konstanter Weise durchgeführt. Frau Fichtner rundete den Tag als Leiterin des European Food Teams schließlich mit einem interessanten Einblick in die Produktentwicklung bei Mc Donald’s ab.
 
Insgesamt war unser Besuch für alle Exkursionsteilnehmer sehr ansprechend und wir möchten uns nochmals im Namen all dieser beim gesamten Mc Donald’s-Team, das uns diesen Tag ermöglicht und uns durchgehend freundlich betreut und informiert hat, recht herzlich bedanken.
 
AG Junge LebensmittelchemikerInnen München, November/Dezember 2014

 

Am 10. November stand wieder eine Exkursion der AG München an. Mit Studenten aus dem 5. Semester wurde das Nestlé-Werk in Biessenhofen besichtigt. Nach der Anreise mit dem Zug wurde den Teilnehmern zuerst das Werk in einer Präsentation vorgestellt, wobei speziell auf die Herstellung der HA (Hypoallergenen)-Babynahrung eingegangen wurde. Anschließend stand eine Werkführung an. Beginnend bei der Hydrolyse des Molkenproteins bis zur fertigen Dose konnte jeder Schritt beobachtet werden, wodurch ein tiefer Einblick in die Produktion dieser sehr sensiblen HA-Produkte ermöglicht wurde. Auch die neue betriebseigene Produktionsstätte für Plastikflaschen konnte besichtigt werden. Nach einem kurzen Stopp im Qualitätslabor und der Sensorikabteilung wurden alle Teilnehmer zum Mittagessen eingeladen.

Am Ende fand noch eine hochinteressante Fragerunde statt, bei der die Fragen der Teilnehmer beantwortet wurden und zudem ein Einblick gegeben wurde, welche Voraussetzungen man mitbringen muss, um bei Nestlé anzufangen und wie ein Arbeitstag abläuft. Bevor der Heimweg angetreten wurde, konnte noch ausgiebig im betriebseigenen Shop eingekauft werden.

Die AG München bedankt sich recht herzlich bei den Mitarbeitern des Nestlé-Werks in Biessenhofen für die spannende Führung und die gewährten Einblicke und freut sich schon auf die nächste Führung!

 

 

AG JLC 2014::AG JLC
 
 
Über  IAESTE Deutschland – The International Association for the Exchange of Students for Technical Experience erhielt ich einen Platz für ein Auslandspraktikum in meinem Wunschland Ghana mit der Amtssprache Englisch. Die IAESTE vermittelt Praktika weltweit für Studierende aus Fachrichtungen der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Ich habe insgesamt neun Wochen in meinen Semesterferien im Department of Chemistry der Kwame Nkrumah University of Science and Technology in Kumasi gearbeitet. Ich analysierte zum Beispiel Anionen und Kationen im hier erhӓltlichen Wasser mit einem Ionenchromatograph, Coffein in Cola, Energydrinks und Medikamenten und auch Phosphorsӓure in Soft Drinks. Die Praktika sind so vergütet, dass die Lebenshaltungskosten vor Ort gedeckt sind. Für die Unterkunft und soziale Betreuung sorgt das IAESTE-Komitee des Gastgeberlandes. Ich lebte die gesamte Zeit in einer Gastfamilie wo ich mehr über das ghanaische Familienleben, Essen und andere Gewohnheiten kennenlernen durfte. Ghana entdecken konnte man durch die vielen organisierten Trips mit den anderen Praktikanten an den Wochenenden. Wenn Ihr auch Lust habt ein unbekanntes Land zu entdecken, Eure Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und auf ein fachliches Praktikum dann informiert Euch auf der Internetseite von IAESTE oder meldet Euch auch gerne bei mir.
 
 
Stefanie Böttcher (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ),
Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg

 

Nun ist es endlich soweit und unser Film über das Berufsbild von Lebensmittelchemikern ist fertig:

Download und mehr dazu gibt's hier.

 

Der Leitfaden für das Praktische Jahr 2014 wurde aktualisiert und kann hier heruntergeladen werden.

 

AG JLC 2014::AG JLC
 
In Gießen fand vom 20. bis 21. September das 38. Bundestreffen der AG JLC statt.
Vielen Dank an die AG Gießen für die super Organisation!
 
Im Anschluss daran fand der Lebensmittelchemikertag statt, auf welchem auch dieses Jahr wieder zwei Workshops von der AG JLC angeboten wurden.
 

 

Immer wieder stellen wir fest, dass der Beruf des Lebensmittelchemikers in der Öffentlichkeit mit falschen oder unpassenden Assoziationen verknüpft ist, und die wesentlichen Kernelemente unseres Berufsbildes oft nicht klar sind.

Daher arbeitet die AG JLC schon seit längerer Zeit an einem Film über das Berufsbild des Lebensmittelchemikers.

In den letzten Tagen fanden die Dreharbeiten in Leipzig und im Institut für Lebensmittelchemie in Dresden statt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und an diejenigen, die sich in diesem Projekt mit viel Fleiß, Kreativität und Mühe engagieren. Wir dürfen auf das baldige Endergebnis und die Premiere gespannt sein!

AG JLC

 

Ende Juni machte sich die AG mit 13 Personen auf den Weg nach Karben (in der Nähe von Frankfurt) um die dort ansässige Kelterei Rapp’s zu besichtigen.

Die Kelterei, die heute zu Hassia Mineralquellen gehört, hat eine lange Tradition und besteht seit fast 100 Jahren. Sie ist Hessens größter Fruchtsaft- und Apfelwein-Hersteller. Die Apfelsäfte und -weine werden aus heimischem Obst gekeltert;  Rohstoffe für andere Säfte kommen vorwiegend aus Süd- und Mittelamerika und Asien, werden jedoch durch EU- und interne Standards sorgfältig ausgewählt.
Das Sortiment umfasst aktuell über 30 Fruchtsäfte, Fruchtsaftgetränke und Nektare und 4 Sorten Apfelwein; die Jahresproduktion immerhin 30 Mio Liter.

Nach der Begrüßung duften wir zunächst eine Reihe von Fruchtsäften verkosten, während die Kelterei vorgestellt wurde. Hierbei wurde besonders auf die lange Tradition und die Nachhaltigkeitsbemühungen der Kelterei aufmerksam gemacht. Da die Gabelstapler mit selbsterzeugtem Strom fahren und dementsprechende sehr leise sind, ging es mit Warnwesten ausgerüstet aufs Betriebsgelände. In der Kelterei werden hauptsächlich Äpfel und Birnen gepresst, alle anderen Obstsorten werden bereits als Fruchtsaftkonzentrat  angeliefert. Direkt nach der Anlieferung werden Äpfel und Birnen gemaischt und gepresst. Schon nach dem Pressen entscheidet sich, ob Apfelsaft oder Apfelwein produziert wird. Der frisch gepresste Saft wird entweder direkt abgefüllt oder in Tanks gepumpt, in denen dann die Gärung stattfindet. 
Zusätzlich zur Betriebsführung durften wir als Lebensmittelchemiker einen kurzen Blick ins hauseigene Labor werfen und dort einen Einblick in die spätere praktische Arbeit gewinnen.
Anschließend machten wir noch einen Zwischenstopp in den riesigen Lagerhallen, bevor es dann noch in die eigentliche Produktionshalle ging. Dort konnte der Weg der zurückgekommenen Mehrwegflaschen von der Reinigung bis zur Wiederabfüllung beobachtet werden; 20000 Flaschen werden hier pro Stunde gereinigt und neu befüllt. Mittlerweile läuft fast alles vollautomatisiert; nur hin und wieder müssen die Arbeiter bei kleineren Störungen im Produktionsablauf eingreifen.
Nach der Besichtigung  durften wir uns dann auch noch durch das Apfelwein-Sortiment probieren.
Als Abschluss der Betriebsbesichtigung lud der Rapp’s-Erlebnis-Garten mit Streuobstwiese, Barfußpfad und Kräutergarten zum Verweilen ein.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei der Kelterei Rapp’s für die interessante und auch leckere Führung.

AG JLC

 

Am 22. April war die AG Karlsruhe mit 30 Interessierten zu Gast bei Schwarzwaldmilch in Freiburg.

Durch einen Kurzfilm und eine sehr informative Fragerunde konnten wir viel über die Milchwirtschaft im Schwarzwald und die breite Produktpalette der Schwarzwaldmilch in Erfahrung bringen.

Bei einer anschließenden Führung durch die Produktionshalle wurde uns ein Einblick in die Verfahrensabläufe der Milchherstellung ermöglicht.

Ein leckeres Mittagessen in der Kantine rundete die spannende Exkursion schließlich ab.

AG JLC

 

Der Studienführer ermöglicht einen vergleichenden Überblick der Studienstandorte der Lebensmittelchemie in Deutschland. Der Studienführer aller Standorte wurde nun aktualisiert und steht als pdf zum Download bereit.

 

Die erste Exkursion der AG JLC Gießen führte die AG-Mitglieder Ende Januar in die Licher Privatbrauerei im wunderschönen Fachwerkstädtchen Lich.

AG JLC

Bereits seit dem Jahr 1854 wird in Lich Bier gebraut. Im Jahr 1854 gründet der Gastwirtsohn Johann Heinrich Jhring im hessischen Lich eine Dampfbierbrauerei, um die elterliche Gaststätte mit Bier zu versorgen. Vier Jahre später nimmt im nur 15 Kilometer entfernten Butzbach die „Gambrinus Brauerei“ von Christoph Jakob Melchior den Betrieb auf. Die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs bringen 1922 den Zusammenschluss der beiden Brauereien Jhring und Melchior zur Jhring Melchior KG. 1981 übersteigt das  jährliche Brauvolumen erstmals die Grenze von 1 Million Hektoliter. Das rasante Wachstum der letzten Jahre macht Licher 1988 zum Marktführer in Hessen. Im Jahre 2004 feierte die Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior ihr 150-jähriges Firmenjubiläum und gehört seitdem zusammen mit der König-Brauerei der Bitburger Holding an.

Mit dem Statement „Aus dem Herzen der Natur“ unterstreicht die Licher Privatbrauerei in ihrer Kommunikation engen Bezug der Marke zur Natur. 2006 produzierte Licher nach eigenen Angaben 780.000 Hektoliter Bier. Sie verwendet dazu Brauwasser aus eigenen Tiefbrunnen und Hefe aus eigener Reinzucht. Über 6000 konzessionierte Gastronomiebetriebe in ganz Hessen werden betreut. Das Unternehmen ist nach EN ISO 9001 sowie per Öko-Audit zertifiziert und erfüllt den International Food Standard (IFS). Licher hat eine brauereieigene vollbiologisch arbeitende Kläranlage. Als einzige Brauerei in Hessen unterhält Licher einen eigenen Pferdestall auf ihrem Gelände und ist eine der wenigen in Deutschland, die überhaupt noch ein Brauereigespann hat. Das „Licher Sechsergespann“ tritt jährlich auf gut 30 Festumzügen in Hessen auf. In der Region und für die Region übernimmt die Licher Privatbrauerei gesellschaftliche Verantwortung, beispielsweise bei ihren vielfältigen Engagements für Natur und Sport.

Nach unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und durften in einem Saal Platz nehmen, um einem kurzen Film über den Brauprozess zu schauen, bevor wir mit der Besichtigung des Brauereigeländes starteten. Von unserer Leiterin wurden wir durch alle Stationen der Bierherstellung – von der Malzherstellung über Maischen und Würzekochen bis zum Filtrieren und Abfüllen – geführt. Der Rundgang endete für uns im Hardtberggarten, in dem wir in gemütlicher Atmosphäre die verschiedenen Licher Biere verkosten durften. Offene Fragen durften dabei gestellt werden und wurden auch detailliert beantwortet.
Insgesamt war dieser Tag für alle Exkursionsteilnehmer sehr ansprechend und lehrreich.

AG JLC

Die AG JLC Gießen bedankt sich herzlichst für die ausführliche und freundliche Führung bei der Licher Privatbrauerei.

 

Passend zur Vorweihnachtszeit besuchten Studenten und AG Mitglieder am 11.12. die Martin Bauer Group in Vestenbergsgreuth. Die Firma ist für qualitativ hochwertigen Kräuter-, Früchte- und Arzneitee bekannt.
Unter dem Namen „the nature network“ gliedert sich der Konzern mit seinen weltweit 2800 Mitarbeitern in die Martin Bauer Group, PhytoLab als großer Labor- und  Qualitätskontrolldienstleister sowie die Europlant Group mit dem Schwerpunkt pflanzliche Arzneimittel.
Die Firma wurde 1930 durch den Landwirt Martin Bauer, der unter anderem Pfefferminze anbaute, trocknete und weiterverarbeitete gegründet. 1980 begann man mit der Extraktion und gründete den Firmenzweig Plantextrakt. Das bereits bestehende Betriebslabor wurde 1993 zu einer eigenständigen Laborgesellschaft namens PhytoLab und ist heute mit rund 100 Mitarbeitern ein akkreditiertes Prüflabor. Mittlerweile wird die Firma in vierter Generation als Familienunternehmen geleitet.
Nach unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und starteten mit der Besichtigung des Firmengeländes. Dabei wurden uns zu Beginn die Lagerhallen der Rohstoffe des Firmenteils Europlant bzw. Plantextrakt gezeigt. Anschließend folgten detailliert die Mischungs- und Zerkleinerunsschritte sowie verschiedene Extraktionsverfahren, z.B. zur Entcoffeinierung. Des Weiteren erklärte man uns, wie man die Produktsicherheit bei Tees gewährleisten kann, z.B. mittels eines patentierten Kombinationsverfahrens zur Entwesung der Rohstoffe durch Anwendung von Kohlendioxid und Druck. Danach wurden wir von den Laborleitern bei Phytolab, Herrn Dr. Asche und Herrn Klier begrüßt und in zwei Gruppen geteilt um anschließend die sehr gut ausgestatteten Laborräume von PhytoLab zu besichtigen. 
Zum Abschluss gab es noch ein gemütliches Zusammensitzen bei Schwarz- und Kräutertee und es wurden noch offene Fragen gestellt und detailliert beantwortet.
 
Die AG JLC Erlangen bedankt sich herzlichst für die sehr ausführliche, überaus kompetente und freundliche Führung bei der Martin Bauer Group.
 
AG JLC
 

 

 
Habt ihr euch auch schon gefragt, welches Einstiegsgehalt für Lebensmittelchemiker üblich ist? Zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir eure Hilfe!
 
Teilnehmen dürfen selbstverständlich nicht nur LChG-Mitglieder, sondern alle Lebensmittelchemiker.
 
Die Gehaltsumfrage findet ihr unter http://gehaltsumfrage.ag-jlc.de.
Den Flyer gibts hier.
 
 
Achtung: Die Gehaltsumfrage wurde bis zum 14.01.2014 verlängert!
 

 

Eine kleine Gruppe AGler schloss sich zusammen, um die weihnachtliche Atmosphäre in Thüringens Hauptstadt Erfurt zu erleben. 
Wir lernten die Altstadt Erfurts mit der reizvollen Mischung aus reichen Patrizierhäusern und liebevoll rekonstruierten Fachwerkhäusern kennen, bummelten über die im 13. Jahrhundert aus Stein errichtete Krämerbrücke und besuchten einen der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, welcher am Fuße des Erfurter Doms liegt. Weihnachtsmelodien erklangen und der Duft von Glühwein und Pfefferkuchen lag in der Luft.
 
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